Tag 21 - Edland (NO) nach Munkedal (SE)

Am Morgen des 21. Tages der Reise habe ich mein Auto wieder an der Schnellladestation beim Haukeli Hotel vollgeladen. Durch die niedrige Außentemperatur (etwa 5°C) hat die Heizung in dieser Nacht etwa 25% vom Akku benötigt.

Von dort ging es nun in Richtung Oslo. Der nächste Stopp auf dem Weg war nun in Seljord. Dort habe ich es das erste Mal erlebt, dass das Auto bei den Ladestationen von Grønn Kontakt nicht geladen hat. Ich habe dort beide Ladestationen ausprobiert, welche auch unterschiedliche Modelle waren aber der Ladevorgang wollte einfach nicht starten. Das positive daran, im selben Ort befinden sich ebenso Schnellladestationen von Fortum. Diese habe ich ausprobiert und hatte keine Probleme den Ladevorgang zu starten. Nach ein paar Minuten laden bin weiter nach Notodden gefahren.

Landschaft am Weg Richtung Oslo
Landschaft am Weg Richtung Oslo

An der Schnellladestation in Notodden konnte ich beobachten, dass sich auch Autoverkäufer in Norwegen noch etwas schwer tun mit der Elektromobilität. Der Verkäufer ist kläglich daran gescheitert die Ladestation mit dem aufgedruckten Code per SMS zu starten. Als ich nach 15 Minuten die Ladestation verlassen habe, hat das Fahrzeug von ihm noch immer nicht geladen. Mittlerweile hat er aber bereits mit dem Support telefoniert.

Von dort ging es dann südlich von Oslo durch den Oslofjordtunnel. Da ich leider keine Zeit mehr für eine Besichtigung von Oslo hatte, habe ich es gleich vermieden durch die Stadt zu fahren. Der Verkehr weiter südlich war aber noch immer sehr zäh. Auf der anderen Seite des Oslofjords habe ich dann mein Glück versucht und nach einer Ladestation gesucht. Das war aber schon ein etwas schwierigeres Unterfangen. Die erste Ladestation zu welcher ich gefahren bin, war besetzt und drei Fahrzeuge haben gewartet. Die andere Schnellladestation in der Gegend wurde gerade repariert und deshalb nicht nutzbar. Somit bin ich etwas weiter in den Süden gefahren. Auch dort waren bei der ersten Ladestationen beide Plätze belegt durch ladende Fahrzeuge. Auf dem selben Platz war wiederum eine Ladestation von BKK/Bilkraft. Diese war frei, nachdem ich versucht habe diese zu aktivieren wusste ich wieso. Sie ließ sich mit der App nicht freischalten. Da ich noch einige Prozente in der Batterie hatte, bin ich noch weiter südlich bis nach Rygge gefahren. Es gibt es dort zwei Schnellladestationen, an diesen hatte ich nun mein Glück versucht und habe einen freien Platz bekommen. Da hatte ich nun Zeit für einen typisch norwegischen Burger um 15€ von der Tankstelle!

Nach dem Laden auf 87% ging es weiter Richtung Schweden auf dem einzigen Straßenabschnitt in Norwegen welcher kostenpflichtig für Elektroautos ist, die Svindesund-Brücke an der Grenze zu Schweden. Als ich in Schweden war ist der Verbrauch ordentlich angestiegen. Auf der E6 in Schweden gilt ein Tempolimit von 130 km/h, das gab es das letzte Mal auf meiner Strecke in Litauen. Nach etwa 100 km bin ich also wieder zu einer Ladestationn gefahren. Diese war in Tanumshede bei einem Einkaufszentrum, Laden war dort kostenlos also habe ich bis 94% geladen.

Sonnenuntergang in Smögen
Sonnenuntergang in Smögen

Von diese Ladestation bin ich nun nach Smögen gefahren, dieser Ort ist der westlichste Punkt von Schweden und einer der Urlaubsorte der Schweden. Im Sommer ist einiges los, da es nun aber schon Mitte September war, war es sehr angenehm. Mit Blick auf das Meer habe ich den Sonnenuntergang beobachtet und mir danach einen Platz zum Übernachten gesucht. Davor habe ich noch bei einer Schnellladestation von e.on in Munkedal vollgeladen. Übernachtet habe ich an einem Rastplatz bei der E6, auch dort war ich wiedermal nicht alleine sondern in Gesellschaft von zwei Wohnmobilen.

An diesem Tag bin ich etwa 500 km gefahren und hatte einen Verbrauch von durchschnittlich 12,1 kWh/100km.

Kategorien: Road Trip 2018